Verschiedene Stile
Hier geht es um die verschiedene Tattoo-Stile.
Viele verwechseln gerne die verschiedenen Stile miteinander, daher gibt es hier etwas mehr Infos.
Biomechanik
Diese Motive sind, wie der Name schon sagt, eine Verbindung zwischen Biologischen Elementen ( Haut,Sehnen,Schädel usw ) und Mechanischen ( Kabel,Zahnräder,Kolben usw ) Komponenten.
Der Vorreiter dieser Vorlagen ist H.R.Giger. Dieser ist allerdings kein Tätowierer, sondern ein Künstler aus der Schweiz.
Er schuf unter anderem auch die Alien Kreatur aus der gleichnamigen Filmreihe. Diese ist das Perfekte Beispiel für eine Bio-Mechanik.
Seine Bilder Inspirierten zahlreiche Tattoo-Fans und Tätowierer zu den Bio-Mechanik Tattoos.
Link:
H.R.Giger
Black & Gray
Ein Tattoo nur in Schwarz/Grauen Schattierungen.
Solche Tattoos Zeichnen sich durch ihre feine Schattierungen aus, das läßt diese Zeitlos erscheinen.
Gerade Porträts oder Horror Motive werden gern in diesem Stil gestochen.
Dot-Work
Dot-Works sind Tattoos die nur aus Punkten bestehen. Diese Punkte werden z.B. in Form von Tribals, Sternen oder sogar Schriften (wenn diese Groß genug sind) angeordnet.
Gern werden Dot-Works noch mit Schattierungen unterlegt. Hierdurch erhält solch ein Tattoo mehr Tiefe.
Old / New School
Klassische Designs, die schon seit eh und je Tätowiert werden.
Herz,Anker,Pin-Up,Kreuze usw.
Eben Motive die den meisten in den Sinn kommen, wenn sie das Wort Tattoo hören.
Diese Klassiker werden neu Interpretiert. Mit Fetten Outlines und Knalligen Farben haben diese Motive aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts, den Sprung in das neue Jahrtausend geschafft.
Das holprige aussehen, der Tattoos der alten Seefahrer, besitzen diese schon lange nicht mehr.
Realistic
Die hohe Schule des Tätowierens!
Hier geht es darum ein Tattoo,meist nach einem Foto, möglichst Realistisch erscheinen zu lassen.
Porträts sind gern gewählte Motive für diesen Stil.
Keine Outlines - nur Schatten und Farben.
Am besten kann man solch ein Tattoo allerdings in Black & Gray tätowieren.
Tribals
Diese Schwarzen Muster waren/ sind Stammestätowierungen. Diese Symbolisierten meist die Zugehörigkeit und den Sozialen stand eines Stammes Mitglieds.
Ende der 1990er Jahre fanden die Tribals ihren Einzug in der restlichen Welt der Tätowierungen.
Hier dienen sie lediglich dem Zweck der Zeitlosen Verzierung.
Endgültig ihrer eigentlichen Bedeutung beraubt waren sie, als Zahlreiche Frauen Weltweit, ihr "Arschgeweih" haben mussten.
Passt man ein Tribal perfekt dem Körper an, bewegt es sich mit der Struktur des Körpers.
Besonders bekannt durch den Film "From Dusk till dawn".
Ein Tribal muß jedoch nicht zwingend Schwarz ausgefüllt werden. Man kann es Schattieren,Knallbunt ausfüllen oder in der eigentlichen Tribalform verschiedene Motive einbauen.
Mittlerweile dienen Tribals auch gern in Filigraneren Formen als Verbindung zwischen Blumen, Sternchen usw.
Japan / Irezumi
Ihren Ursprung haben diese Tattoos im Japan vor etwa 200 -250 Jahren.
Der Ausgangspunkt eines solchen Ganzkörper-Tattoos ist Traditionell ein Großes Motiv auf dem Rücken. Dieses wird mit zu dem Hauptmotiv passenden Motiven über Arme, Brust und Beine ausgeschmückt.
Die Motive müssen immer einem Thema zugehörig sein. Dieses Thema wird dementsprechend mit Wasser oder Wolkendesigns hinterlegt.
Als einige Amerikanische Tätowierer anfingen, westliche Motive mit Japanischen Motiven zu kombinieren, erreichten diese Tattoos endgültig ihre Fangemeinde in der Westlichen Welt.
Links:
Horiyoshi - III
Irezumi
Celtics
Diese Designs, aus sich überschneidenen Knotenmustern, Stammen aus der Kultur der Kelten und später der Wikinger.
Besonders Tiere wurden mit dieser Kunst dargestellt.
Keltische Designs eignen sich hervorragend als Hintergrund oder Rahmen eines Tattoos. Natürlich gerne in Verbindung mit Wikinger-Motiven.
Die Klassischen Tierdarstellungen sind aber ebenso beliebt bei Tattoo-Fans.
Link:
Freeceltics Celtic Art







